Medien machen Schule – Creative Gaming in Flensburg

Platzregen und herbstliche Temperaturen bei der Sommer-Uni in Flensburg – perfektes Wetter, um innerhalb von drei Tagen die kreativen Potenziale von Computerspielen kennenzulernen und auszutesten.

Unter dem Motto “Medien machen Schule” fand vom 16. bis 18. August 2010 die erste Sommer-Uni des Bereichs Medienpädagogik an der Universität Flensburg statt. Im Workshop Creative Gaming wurden die Teilnehmenden – Lehramtsstdierende unterschiedlicher Fachbereiche – mit den kreativen Möglichkeiten von Computerspielen vertraut gemacht. Nach einer kurzen theoretischen Einführung  stand am ersten Workshoptag das Spielen im Vordergrund. Abgerundet wurde der Tag mit einer vernetzten Tanzperformance im Ego-Shooter Urban Terror. Am zweiten Workshoptag stand das Filmemachen mit Computerspielen im Mittelpunkt und die Teilnehmenden produzierten eigene Filmszenen mit den Sims 2. Nach der Präsentation der Filmergebnisse mit Live-Synchronisation, wurden am Nachmittag in Gary’s Mod eigene Seifenkisten gebaut, die schließlich in einem Rennen gegeneinander angetreten sind. Am dritten Tag lernten die Teilnehmenden den 3D-Spieleeditor Mission Maker kennen, mit dem sie eigene Spielideen umsetzen konnten. Abschließend wurden mit dem analogen SpielSpiel eigene Spielkonzepte entwickelt. Schönste Idee: ein Wettlauf im Grimmschen Märchenwald, entworfen als Familienspiel für die Wii. Die Teilnehmenden zogen nach drei Tagen Creative Gaming das Fazit, dass Computerspiele unterschiedliche Möglichkeiten aufweisen, um sie im Unterricht einzusetzen- angefangen von der Filmproduktion im Kunstunterricht bis hin zur Game Design Projektwoche.

In der Abschlussveranstaltung konnten die Teilnehmenden einige Ergebnisse präsentieren und zudem sehen, was die anderen Workshops an den drei Tagen produziert haben.

Die Initiative freut sich auf die nächste Sommer-Uni!

1 Kommentar

  1. Hallo,
    das ist mal eine gute Idee. Ich werde es mir für Wetzlar merken und das ganze mal in unserem Portal vorschlagen. Sicher finden sich für sowas genug Interessenten. :)
    Viele Grüße
    Sarah

    Comment by Sarah — 9. November 2010 @ 11:15

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