gamescom2010

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Das größte Messe- und Event-Highlight für interaktive Spiele und Unterhaltung, die GamesCom in Köln, ist zuende gegangen. 254.000 Besucher wanderten durch 4  Hallen, bestaunten die vielen Stände und erlebten 200 Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren.

Unter dem Motto “Games & Movies” blieb dabei auch unser Stand nicht unentdeckt, da er direkt zwischen Microsoft’s Kinect, THQ und der großen GamesCom Bühne, inmitten der “Pädagogischen Insel” mit Gamedesign-Schulen und Kreativangeboten angesiedelt war. Visuell hat unser Standvater, die bpb- Bundeszentrale für politische Bildung, den Stand komplett erneuert, so dass wir mit roten Holz-Sprechblasen und nach Pause rufenden Sitz-Tetrisblöcken aufwarten konnten.

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Als sich am 19. August die Pforten für die Allgemeinheit öffneten, ging es wesentlich turbulenter zu als noch am Presse- und Fachbesuchertag davor: Bei EIGHT++, in welchem man seine eigenen Figuren und Gegner zeichnete und dem bpb-Quiz, bei dem es u.a. das Politik & Strategie Spiel “Genius – Im Zentrum der Macht” zu gewinnen gab, wurden wir regelrecht überflutet. Dennoch gab es auch die ruhigeren Momente, in denen man sich einfach nur beim Schauen von Machinimas entspannte oder eigene Gamer-Buttons bei den freundlichen spielbar.de Kollegen erstellte.

Bild 4Dazwischen probierten sich viele am ersten eigenen Filmdreh in Sims2 aus. Nachdem wir einige der raren SimsKristall-Haarreifen ergatterten, ging es an den 4 Rechnern in der Tat sehr lustig zu: Ältere entsinnten sich an ein schonmal gespieltes Spiel und waren von den leicht verfügbaren Kamera-Werkzeugen überrascht; Jüngere konzentrierten sich auf das reine Erzählen von Geschichten und erfanden den alltäglichen Wahnsinn im Leben der Sims-Familien. Da bekommt ein (Michael Ballack ähnlicher) Sim einen Heiratsantrag und der Tod wird im Hütchenspiel überlistet.

Beim stündlichen Wechsel zwischen den Sims und Garrys Mod haben wir wohl ein wenig falsch geschätzt – 10 Minuten Videodreh reichte den meisten Neu-Regisseuren aus, um die dann schon fertigen kleinen Meisterwerke stolz zu präsentieren. Die 35 vor Ort entstandenen Filme kann man auf unserem neuen YouTube-Kanal sehen und weiterzeigen ..oder vielleicht sogar auf dem Bundeswettbewerb für Video und Animation des KJF – Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland einreichen? Wenn ihr nun noch zuhause euer Können verfeinern wollt, aber keines der Infoblätter abbekommen habt: Keine Sorge. HIER steht es noch zum Download bereit.

Wir freuen uns auf das nächste Mal, wenn wir einer solchen Masse an sich kreativ austobenden Menschen gegenüberstehen! Vielleicht ja schon in eurer Schule oder auf dem im Dezember stattfindenden play10 Festival in Potsdam.

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