Workshopinhalte play12

Kreatives Spielen gibt es hier nicht nur zum anschauen. Aktiv selbst Spiele gestalten oder ausnutzen um mit ihnene Filme zu drehen, darum geht es in den Workshops:

Game Design mit Kodu
Was braucht ein Spiel, um die Spieler zu fesseln? Wie sind Spiele strukturiert und welche Mechanismen muss man einbauen, damit ein Spieler mit dem Spiel interagieren kann? Kurz: Wie wird aus einer Idee ein fertiges Computerspiel? Diese und ähnliche Fragen werden im Workshop diskutiert. Die Teilnehmer entwickeln ihr eigenes Mini-Spiel und setzen es mit Hilfe von Microsofts kostenloser Software Kodu um. Die entstandenen Spiele können so auch mit nach Hause genommen werden.
Bei einem Kartenspiel stellen sie sich anschließend der Herausforderung, als Kreativteam eines Softwareherstellers komplexere Spielideen zu entwickeln und einander vorzustellen. Dabei geht es um narrative, gestalterische und logische Überlegungen, nicht um die technische Realisierung.

Game Design mit RPGMaker
Wie auch im Kodu-Workshop werden zunächst grundlegende Fragen des Gamedesigns diskutiert. Ein spezieller Fokus liegt hier aber auf der Entwicklung eines kleinen Rollenspieles, welches im RPG Maker umgesetzt werden soll. Nach kleineren Übungen zur einfachen technischen Umsetzung wird sich konkret mit dem Erzählen von interaktiven Geschichten, der Gestaltung der Welt und der Figuren in ihr beschäftigt. Da dabei auch Grafik-, Ton- und eventuell Filmsoftware zum Einsatz kommt, ist Teamplay gefordert und steht so einer realen Produktion sehr nahe. Die entstandenen Spiele können als eigenständige Programme mitgenommen, verteilt und natürlich auch weitergebaut werden.

Machinima-Workshop mit den Sims
Machinimas sind Filme, die mit Hilfe gängiger Computerspiele erstellt werden. Dabei nutzt der Filmemacher die visuelle Darstellung des Spiels für seine eigenen Zwecke. Das Spiel selbst tritt in den Hintergrund und dient nur noch als Drehort. Im Workshop lernen die Teilnehmer mit den Spielen entsprechend umzugehen. Die Auswahl des Spiels richtet sich dabei nach dem Alter der Teilnehmer. Die eigene kleine Geschichte wird erst entwickelt und anschließend filmisch in Szene gesetzt.

Je nach Vorlauf und Erfahrung der Teilnehmer kann hier eine komplett eigene Idee umgesetzt oder eine vorgegebene Geschichte weitererzählt werden. Schließlich werden die Filme einander vorgeführt und die Ergebnisse besprochen. Workshops für Lehrer

Balletttanzen im Ballerspiel
(ab 16 Jahren und nur mit Einverständniserklärung der Eltern)
Beim Einsatz des Spiels Urban Terror, einem kostenlosen Egoshooter im Stile von CounterStrike, geht es um den Ansatz, ein Spiel als digitale Bühne zu nutzen und den Spielregeln nicht zu folgen. Nicht der Sieg über die Gegner ist von Interesse, sondern die gemeinsame Performance. Im Fokus steht nicht das Schießen, sondern die möglichen Bewegungen der Spielfiguren. In der vernetzten Spielumgebung und vor allem auch vor dem Rechner kommt es auf soziale Fähigkeiten und kreativen Einsatz an, um mit passender Musikuntermalung abschließend einen tänzerischen Musikclip zu erstellen.

Streetgame-Workshop
Was passiert, wenn man Computerspiele nicht am Rechner, sondern auf der Straße spielt? Dann wird die Nachbarschaft zum Spielfeld und Passanten zu Spielfiguren. Streetgames sind ortsspezifische Spiele, die nicht nur in der Umgebung, sondern auch mit ihr gespielt werden. So wird nicht nur der Kiosk um die Ecke, sondern auch Bänke und Pflastersteine Teil eines für andere unsichtbaren Spielplatzes.
In diesem Workshop werden die Teilnehmer beliebte Streetgames kennenlernen und ausprobieren, um danach selbst die Strukturen der Festivalumgebung in spielerische Systeme einzubinden. So entsteht ein eigenes Spiel im und mit dem Raum, ohne Computer und mit realer Grafik.

spielbar.de-Workshop
Spiele spielen kann jeder, aber wie sieht es hinter den Kulissen der Berichte zu einem Spiel aus? Plötzlich muss man ganz genau hinsehen und alle Möglichkeiten des zu testenden Spieles ausprobieren. Mit spielbar.de spielt, testet und schreibt man seinen eigenen Online-Spielereview. Und nicht nur das, am spielbar-Stand werden ganz besondere Spielebesprechungen in Form von Let’s Play-Videos produziert. Die Videos werden anschließend auf der Facebook-Seite von spielbar.de gezeigt.

Die Workshops für Lehrer sind ähnlich strukturiert, wie die für die Schüler. Je nach Erfahrung im Umgang wird hier mehr Gewicht auf das Erlernen der jeweiligen Softwareumgebung gelegt. Im Gespräch werden gemeinsam Strategien zum Unterrichtseinsatz erörtert und weitere Verwendungsmöglichkeiten von Spielen im Unterricht aufgezeigt.

Infobblatt mit den Inhalten der Workshops zum download

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