Von Engeln und verschollenen Geschwistern

Machinima-Produktion in der Stadtteilschule Eidelstedt im Rahmen der unterrichtsbegleitenden Lehrerin-Fortbildung

In den ersten fünf Wochen 2014 produzierten 24 Schülerinnen und Schüler aus dem „Wahlkurs Film“, der 8.Klassen an der Stadtteilschule Eidelstedt mit den SIMS eigene Filme. Ihre Lehrerin Julie Heitmann war Teilnehmerin an den Lehrerfortbildungen des jaf/Creative Gaming und wurde im Unterricht von drei Medienpädagoginnen begleitet.

Ziel war es, dass die Schüler/innen die Figuren nach eigenen Wünschen gestalten und diese agieren lassen, dies zu filmen, anschließend den Film zu schneiden und selbst zu vertonen. Am Ende hatten die Schüler/innen 10 Filme fertig gestellt. „Mir hat es gut gefallen mit den SIMS zu arbeiten. Ich konnte sogar ein paar neue Cheatcodes mitnehmen.“ Stellte Sophia, 13 Jahre, im Anschluss fest.

Am Anfang der SIMS-Unterrichtseinheit im Filmkurs stand die theoretische Beschäftigung mit Computerspielen. Dabei ging es um die eigenen Erfahrungen mit digitalen Spielen und um die Möglichkeiten mit diesen Spielen und besonders mit den SIMSs einen Film zu drehen. Die Kursleiterin Julie Heitmann, Kunstlehrerin an der Stadtteilschule Eidelstedt: „Es ist immer eine Bereicherung für Schüler, mit Erwachsenen in Kontakt zu kommen, die keine Lehrer sind. Mein Filmkurs hat im letzten Halbjahr bereits Stopmotionfilme und Mobile Movies angefertigt, die Idee nun auch Machinimas mit ihnen zu erstellen war sehr verlockend. Das Einbeziehen von Computerspielen ist eine großartige Möglichkeit die Motivation der Schüler zu erhöhen.“

In den folgenden Wochen lernten die Schüler/innen die Grundlagen der Filmproduktion kennen. Bildgestaltung und Drehbuch waren dabei die wichtigsten Themen. Die einzelnen Produktionsgruppen fertigten für jeden Film ein Storyboard an, damit jede Einstellung durchdacht und beim Drehen schnell umzusetzen ist. Esperanza, 14 Jahre, lässt in ihrem Machinimafilm eine Frau zum Engel werden, sie berichtet: „Ich spiele selber Sims. Ich finde es praktisch, dass man Sachen aufnehmen kann. An neuen Erfahrungen konnte ich mitnehmen, wie man einen Film bearbeitet und mit verschiedenen Kameraeinstellungen filmt. So sollte man zum Beispiel nicht über die Schulter einer Person und dann über die schräg gegenüberliegende Schulter der anderen Person filmen, sondern auf der gleichen Seite bleiben.“

Auch die Schüler/innen, die das Spiel zuvor noch nicht kannten, wurden schnell vertraut mit den SIMS und  erstellten Personen, wählten ihre Kulissen aus und kauften die benötigten Requisiten. Als alle Szenen abgedreht waren, haben die Schüler/innen ihre Filme mit dem Windows Movie Maker geschnitten und anschließend vertont. Es entstanden 10 ganz unterschiedliche Filme mit Themen wie Betrug, Brandstiftung oder auch Kinder, die bei der Geburt vertauscht wurden.

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