Pac Man auf dem Schulhof. Die Profilklasse „Smart Gaming“ entwickelt eigene Streetgames

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Wie lassen sich Pac Man und Mario Bros. auf die Straße bringen? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Profilklasse „Smart Gaming“ an der Stadtteilschule Wilhelmsburg an zwei Projekttagen nach. Die Klasse beschäftigt sich mit Unterstützung der Initiative Creative Gaming drei Jahre lang mit Themen rund um digitale Spiele, entwickelt eigene Spielideen und schaut hinter die Kulissen der Profis.

In der ersten Unterrichtseinheit (29. Juni) lernten die Jugendlichen Elemente und Strukturen von digitalen Spielen kennen. Nach einer Spielerunde Street Snake übersetzten sie den Spieleklassiker Pong in ein analoges Spiel für den Schulhof. Wie sieht das Spielfeld aus? Wie lässt sich ein Ball so gestalten, dass er sich von allein bewegt? Anschließend wurden die Spielebeobachtungen für die zweite Unterrichtseinheit festgehalten.

Vom Papier auf die Straße

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Am zweiten Projekttag (06. Juli) war dann die eigene Kreativität gefragt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Abbildungen von vier Spieleklassikern und überlegten in Gruppen, wie sich das Regelwerk für ein Streetgame umsetzen lässt. Hierbei halfen ihnen sowohl Skizzen vom Spielfeld als auch eine Testphase des Prototypens, in der die Schwachstellen des ersten Entwurfs analysiert und modifiziert wurden. Mit Kreide und Softball ausgestattet stand nach wenigen Änderungen schnell ein Gerüst für Space Invaders, Frogger und Co.

Die Streetgames bleiben nun noch für zwei weitere Stunden Thema des Unterrichts. Die Beta-Versionen werden nach der Testphase noch einmal überarbeitet und das Regelwerk in einer Spielanleitung festgehalten, sodass auch Spielerinnen und Spieler die analoge Version der Computerspielklassiker spielen können, die bei der Entwicklung nicht dabei waren.

mario

 

 

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