Young PLAY geht auf Tour!

Förderung des Fonds Soziokultur bestätigt. Nun kann es losgehen…

In Hamburg entstehen 2026 und 27 für einen Tag Treffpunkte für Spielekultur – in Jugendhäusern, Stadtteilkulturzentren oder Bibliotheken. Es gibt ungewöhnliche Indie-Games zu entdecken: kooperativ, überraschend, oft ganz anders als das, was man aus dem Mainstream kennt. Menschen kommen herein, probieren gemeinsam aus, lachen, rätseln, helfen sich – und kommen darüber ins Gespräch: Was hat uns berührt? Was war schwierig? Welche Geschichte steckt in diesem Spiel?
Menschen lassen sich durch Games unterhalten und unterhalten sich über Games miteinander. Diese Mechanismen für viele Menschen zu öffnen und daraus Begegnungsorte zu schaffen, ist das Ziel des Projekts. Jeder Treffpunkt verbindet drei Bausteine: (1) Spielen & Austausch, (2) Story- und Game-Making-Workshops, in denen Teilnehmende ohne Vorkenntnisse kleine interaktive Geschichten entwickeln, und (3) ein Podcastformat, das Stimmen sammelt: Welche Rolle spielen Games im Leben? Welche Figuren und Geschichten wünschen sich Menschen?
Organisiert werden die Gamescamps vom PLAY-Jugendteam, dass bereits durch die kuratorische Arbeit beim PLAY – Creative Gaming Festival, erlebt hat wie durch das gemeinsames Interesse an digitalen Spielen Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit entstehen – über Stadtteil- und Milieugrenzen hinweg. Diese Erfahrung und Begeisterung möchte das Team über das Festival hinaus weitergeben und wird dabei von zwei Medienpädagog_innen unterstützt.

Die Gamestour richtet sich vor allem an Jugendliche (14–20), ist aber bewusst generationenübergreifend angelegt und offen für Erwachsene und Seniorinnen.

Gefördert durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien